Wissen ist Zukunft, mehr wissen ist Erfolg

Dem Kunden Lösungen anbieten, welche die Verfügbarkeit seiner Leistung sicherstellen und schon heute die Anforderungen von morgen erfüllen. Das hat Wert und schafft Vertrauen. Realisierbar wird dieser Anspruch dabei in der TSTG Schienen Technik insbesondere auch durch das intensive Engagement des Unternehmens in Forschung und Entwicklung. So gehören Schienengüten von 700 bis 1400 N / mm Festigkeit mit perlitischem, mikrolegiertem und bainitischem Gefüge mit deutlich verbessertem Verschleißverhalten und hohem Schutz gegen Ermüdungsschäden zu unseren Innovationen. Darüber hinaus sind wir jederzeit bereit - sollten einmal die Vorstellungen eines Kunden über unser umfassendes Angebot hinaus gehen - neue Schienenstähle und -profile gemeinsam mit ihm zu entwickeln oder bestehende Lösungen entsprechend zu modifizieren.

Oberflächenqualität

Im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten entwickelt die TSTG Schienen Technik auch neue Prüfanlagen zur Online Qualitätssicherung. Ein Beispiel ist das europäisch geförderte Projekt zur Entwicklung einer Pilotanlage, um an walzheißen Schienen Oberflächenfehler optisch zu erfassen.

Rad/Schiene

Die Erforschung der Vorgänge beim Kontakt von Rad und Schiene ist ein komplexes Thema. Zum Verständnis dieser Vorgänge werden beispielsweise beim BMBF Projekt OPTIKON diese Vorgänge rechnerisch simuliert und praktisch in Versuchsstrecken untersucht. Das BMBF Verbundvorhaben Optikon beschäftigt sich mit der Lösung der Werkstoffprobleme des Rad/Schiene-Kontaktes im schienengebundenen Hochleistungsverkehr durch Entwicklung und Erprobung neuer Schienen- und Radstähle. Hierbei werden Werkstoffpaare für Rad und Schiene erforscht, die einen geringeren Verschleiß mit geringerer Neigung zu Ermüdungsrissen und verbessertem Kraftschlussverhalten verbinden. Die TSTG Schienen Technik führt die Untersuchungen und Messungen in den Versuchsstrecken gemeinsam mit der DB AG weiter durch.

Manganhartstahl für Weichenbauteile

Gemeinsam mit dem Weichenbau wurde eine Stahlanalyse entwickelt, die es erlaubt Zungenschienen oder Vollschienen in gewalzter Form als Manganhartstahl zu erzeugen. Bisher war es üblich, Zungenschienen als gegossene Manganstahlzungen einzusetzen. Die neue Entwicklung erlaubt es nun, diese Profile auch walztechnisch zu erzeugen. Die Entwicklung ist inzwischen europäisch patentiert.